Dr. med. Alexander Drunkenmölle
Facharzt für Urologie, Andrologie, Röntgendiagnostik (fachgebunden)
 

KREBSVORSORGE FÜR MÄNNER

Die gesetzliche Krebsvorsorge, so wie sie von Ihrer Krankenkasse bezahlt wird, besteht in erster Linie aus der Untersuchung von Prostata, Enddarm und Genitalien mit dem Finger bzw. den Händen. Selbst geübte Untersucher können so nur etwa die Hälfte der Prostatakrebserkrankungen frühzeitig erkennen. Darüber hinaus ist ein bereits tastbarer Krebs auch häufig schon fortgeschrittener, als ein noch nicht tastbarer.
Aus urologischer Sicht sind folgende Untersuchungen eine sinnvolle Ergänzung der gesetzlichen Krebsvorsorge:
Die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) im Blut trägt zur Verbesserung der Früherkennung bei und kann helfen einen Prostatakrebs im Frühstadium zu entdecken, lange bevor dieser tastbar wird.
Eine genaue Urinuntersuchung kann zur Entdeckung einer Krebserkrankung im Harntrakt führen.
Da alle urologischen Krebserkrankungen im Frühstadium ohne Beschwerden sind, kann eine Ultraschalluntersuchung der Nieren, der Blase und der Prostata zur Erkennung sowohl von bösartigen als auch gutartigen Veränderungen führen.
Diese Untersuchungen werden ohne Verdachtsmomente von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Es besteht im entsprechenden Fall ein privatärztliches Behandlungsverhältnis. Die Rechnungslegung regelt sich nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte. Die Erstattung dieser Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich. Sie sind jedoch beihilfefähig und steuerlich absetzbar. Wir haben verschiedene Programme für Sie vorbereitet. Bitte sprechen Sie uns an.